Mit Westernreitstiefeln und klassischen Reitstiefeln stehen sich eigentlich gleich zwei ganze Reitdisziplinen gegenüber. So unterscheiden sich natürlich auch die Stiefel im Aussehen und teilweise auch in der Funktion. Wobei sie hier natürlich das Wichtigste gemeinsam haben: Sie sind zum Reiten und für die Arbeit rund um Stall und Pferd gedacht. Dabei sollen sie beide, wie alle guten Sport-, Arbeits-, und Funktionsschuhe, gut sitzen, schützen und alle wichtigen Bewegungen unterstützen. Ob Reitstiefel, Westernreitstiefel oder Reitschuh mit Chaps:
Feststeht, sie müssen für den Steigbügel und gegebenfalls für Sporen geeignet sein und richtig gute Stiefel sind in der Regel aus Leder. Und im Winter sollten sie natürlich, wenn möglich auch noch wärmen und rutschfest sein.
- Doch was unterscheidet Westernboots dann von englischen Reitstiefeln?
Sie sehen erst einmal schon sehr unterschiedlich aus. Während der klassische Reitstiefel eng anliegt, ein langes Bein macht und in der Regel nur in braun oder schwarz gehalten ist, gibt es beim Design und bei den Farben im Westernbereich schon wesentlich mehr Spielraum. Da die Boots ursprünglich mal Cowboystiefel waren, kommen sie dem Westernlook sehr nahe und bieten bunte Farben und verschiedenen Ledersorten, auch Verzierungen -
Auch wenn beim echten Westernreitstiefel und Westernarbeitsstiefel keine spitze Form mehr vorhanden ist (da diese nur hinderlich wäre), sie sind ideal für alle, die den Western Reitstil pflegen und auch die entsprechende Kleidung dazu tragen.
Pro Western:
Gerade im Winter eignen sich Westernreitstiefel sehr gut, da sie mit Fütterungen wie Lammfell oder Thinsulate erhältlich sind. Viele Reiter, die auch aus dem Dressurbereich kommen schwören darauf als Winterreitstiefel.
Pro klassischer Reitstiefel:
Ansonsten ist es auch eine Gewöhnugsfrage und eine Geschmackssache. Die klassischen Reitstiefel unterstützen mehr den Reitstil beim Springen und bei der Dressur. Machen also ein schönes, langes Bein und unterstützen ideal die Schenkelführung.

